Sanierung oder Neubau? Eine Frage für die Umwelt

← Zurück / Immobilienmarkt / 11.11.2022

Sanierung oder Neubau? Eine Frage für die Umwelt

Die Nachhaltigkeit der Sanierung ist nicht von der Hand zu weisen - sie bietet im Vergleich zum Neubau zahlreiche Vorteile für alle Beteiligten. Und auch für Investoren und Eigentümer zeigt sich eine Sanierung vorteilig, wenn man Zeit- und Kostenfaktoren betrachtet.  



Sanierung: ökologisch und ökonomisch


Firmen, die eine nachhaltige Bauweise anstreben, müssen sich zwangsweise mit Instandhaltung und Revitalisierung auseinandersetzen. Denn durch Sanierungen können natürliche Ressourcen in Form von Rohstoffen und Baumaterialen eingespart werden, wodurch insbesondere die Umwelt geschützt wird. Im Falle eines Abrisses und Neubaus, müssen einerseits neue Ressourcen aus der Umwelt entnommen werden und andererseits wird eine große Menge an Baumaterialen entsorgt (Quelle: ÖGNI, Sanierung nachhaltiger als Neubau).


Das deutsche Umwelt Bundesamt hat das Abfallaufkommen der letzten Jahre analysiert. Dabei erkennt man, dass die Abfallgruppe der „Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Straßenaufbruch)“ den Großteil (2020 ca. 55%) des Brutto-Abfallaufkommens ausmacht. Außerdem sind die Bau- und Abbruchabfälle in den letzten Jahren kontinuierlich von 184,9 Millionen Tonnen (2005) auf 229,4 Millionen Tonnen (2020) gestiegen (Quelle: Umwelt Bundesamt, Abfallaufkommen)


Und auch die Kosten für einen Abbruch sind nicht zu unterschätzen. Einerseits fallen Kosten an für die Planung des Abrisses und die Voruntersuchung, für die Vorarbeiten und die eigentlichen Abbrucharbeiten. Später kommen aber auch noch Kosten für die Erdarbeiten und die Entsorgung des Bauschutts dazu. Immoscout24 geht in einer groben Kostenkalkulation von pauschalen Gesamtkosten von ca. EUR 135 - 186 pro Quadratmeter aus (Quelle: immoscout24, Hausabriss). Somit spart eine Sanierung nicht nur natürliche Ressourcen, sondern auch ganz schön viel Geld!



Sanierungen: klimaneutral


Durch Sanierungen wird auch die Flächenversiegelung verhindert. Bei Neubauten wird der Boden wasser- und luftundurchlässig abgedeckt, wodurch die biologische Produktivität dauerhaft verloren geht. Immer öfter wird in diesem Kontext auch die Ortskernverdichtung diskutiert: Verbaute Gebiete sollen umgestaltet werden, um einer größeren Bevölkerungsanzahl Wohnraum bereitzustellen. Somit spielt auch hier die Sanierung eine Schlüsselrolle (Quelle: ÖGNI, Sanierung nachhaltiger als Neubau)!


Wenn die Klimaneutralität 2040 erreicht werden will, muss sich in vielen Wirtschaftsbereichen etwas ändern. Gerade in der Immobilien- und Bauwirtschaft, ist es unabdingbar, verstärkt auf Sanierungsprojekte zu setzen (Quelle: ÖGNI, Sanierung nachhaltiger als Neubau)!


Sanierungen: weniger Risiko?


Bei Sanierungsprojekten entfallen bereits einige Risiken gegenüber eines Neubaus - es bedarf keiner Baugenehmigung, die durch längere Bearbeitungszeiten den Baustart verzögern kann und das Rohbaurisiko wird durch die Substanz auch ausgeschlossen.


In Österreich sind Baubewilligungen nur bei der Errichtung neuer Gebäude sowie bei Zubauten oder größeren Umbauten notwendig. Die Voraussetzung einer Bauanzeige ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Diese könnte beispielsweise bei der Änderung in der Raumeinteilung und Raumwidmung, bei der Loggienverglasung oder bei der Errichtung oder Änderung eines kleinen Gebäudes notwendig werden. Maßnahmen zur Instandhaltung, Verbesserung und Sanierung sind jedoch normalerweise anzeige- und bewilligungsfreie Bauvorhaben (Quelle: oesterreich.gv.at, Bauvorhaben - Baubewilligung). Auch in Deutschland ist dies ähnlich geregelt.

In Sanierungsprojekte investieren

Bei dagobertinvest setzen wir ebenfalls auf Sanierungsprojekte, da sich die Vorteile für Investoren nicht von der Hand weisen lassen. Der Unterschied für Investoren liegt darin, dass das Rohbaurisiko und Genehmigungsrisiko wegfällt. Da auf keine Baugenehmigung gewartet werden muss, können Sanierungsprojekte oft auch in kürzerer Zeit abgewickelt werden.



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