Projektträger bei dagobertinvest: AustriaEnergy

← Zurück / Emittentenprofil / 28.09.2023


Projektträger BEI DAGOBERTINVEST: AustriaEnergy

AustriaEnergy: Making dreams come true


Die AustriaEnergy Group wurde 2006 in Wien gegründet und ist ein inhabergeführter, international tätiger Standortentwickler und Technologie-Integrator in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik, Grün-Wasserstoff/Grün-Ammoniak sowie Speichertechnologie.


Die Gruppe konzipiert industrielle Wind- und Solarparks, um grünen Wasserstoff und grünes Ammoniak aus ausschließlich erneuerbaren Energien zu erzeugen. Ammoniak findet ihre Abnehmer in der Industrie, am häufigsten in der Kunstdüngerherstellung. Derzeit wird Ammoniak aus Erdgas hergestellt und verursacht damit rund 2 % der gesamten CO2-Emissionen weltweit.





Im Interview mit dagobertinvest spricht der Geschäftsführer Helmut Kantner über die Lage Chile und warum eine Investition in ein nachhaltiges Projekt von Vorteil sein kann.


dagobertinvest: Wie hat sich der Markt der Standortentwickler in Chile in den letzten Jahren entwickelt und wie würden Sie den derzeitigen Markt sehen?

Helmut Kantner: 2013, als wir nach Chile gegangen sind, hat es noch kein einziges Erneuerbares-Energie-Projekt in Chile gegeben. In den darauffolgenden zwei Jahren sind sie regelrecht aus dem Boden gesprossen - da gab es sicher 100 bis 150 Unternehmen, die sich in diesem Bereich versucht haben. Heute ist das ganze wieder konsolidiert und ich würde sagen, wahrscheinlich gibt es 15 bis 20 Mitbewerber, die sich zusammensetzen aus einer Hand voll lokaler Unternehmen. Den Rest bilden internationale Unternehmen, die auch bereits Erfahrungen in anderen Märkten mitbringen.





dagobertinvest: Warum können diese Projekte nicht hier in Europa, hier in Österreich umgesetzt werden?

Helmut Kantner: Warum nicht hier? Da gibt es ein paar Antworten darauf. Das erste ist: Eine Photovoltaikanlage in Chile liefert 3 Mal so viel Energie wie in Österreich, weil es mehr Sonneneinstrahlung gibt. Die Windstandorte im Süden Chiles, die wir entwickeln - manche davon, nicht alle - sind die windstärksten die es weltweit gibt. Das bringt gewisse Herausforderungen bei Bau einer derartigen Anlage mit sich. Und es gibt viel mehr Fläche zur Verfügung. Für die erste Phase des Wasserstoffprojekts - um Ihnen einen Begriff zu geben - zusammen mit der zweiten Phase, brauchen wir eine Fläche, die knapp so groß ist wie Wien. Wo finden wir die in Europa, unbesiedelt und kaum von Straßen durchzogen? Da müssen Sie in Gegenden gehen, die einfach nicht besiedelt sind. Sonst ist so ein Projekt undenkbar, dass man das durch eine Genehmigung bekommt. Und das führt dazu, dass man - in unserem Fall - nach Chile geht, wo im südlichen Teil des Landes eine sehr dünne Besiedelung herrscht und im Norden in der Wüste ebenso. Wo wird Ähnliches in einer viel kleineren Größenordnung in Europa gemacht? Und ich halte das für ausgesprochen gut! Südspanien, Süditalien, Griechenland. Und wo geht Europa als nächstes hin und überlegt momentan, wie man das anbinden kann? Nach Marokko. Und dann muss jeder für sich entscheiden, glaubt er mehr an die Stabilität von Marokko oder mehr an die von Chile. Am Ende des Tages, sag ich Ihnen, wir werden beides brauchen, wenn wir die Klimaneutralität schaffen wollen.


dagobertinvest: Hat die steigende Inflation auch einen Einfluss auf Ihr Geschäftsmodel?

Helmut Kantner: Man muss klar sagen, Energiepreise beeinflussen unser Geschäft. Je höher sie sind, desto besser ist es für unser Geschäft. Aber hier im Bereich Wasserstoff fokussieren wir uns auf ein völlig anderes Segment, nämlich auf dieses Segment Klimawandel. Wir müssen die Klimakrise bewältigen, wir müssen es schaffen, CO2-neutral zu werden. Und damit haben die Investoren, die auf ein derartiges Investment abzielen, einen anderen Fokus. Die großen Investoren, J.P. Morgan, BlackShire, wie sie alle heißen, gehen strategisch in dieses Segment und das schon seit Jahren... zunehmend stärker, das muss man schon klar sagen. Aber strategische Investoren sichern sich hier ab und sagen, in diesem Feld wird so viel investiert, dass es immer verfügbar sein wird und in der Zukunft grün sein muss. 




aktuelles Projekt

Mit dem vorliegenden Funding wird die Standortentwicklung und Technologieintegration in Chile mitfinanziert. Die Investitionen fließen zu 40% in Windkraft, zu 25% in Photovoltaik und zu 35% in Grün-Wasserstoff-/Grün-Ammoniak.





  • ESG-Projekt: Sie finanzieren nicht nur den Bau von grüner Energie mit, sondern auch die Energiewende!
  • Energieprojekt - Energie wird man immer brauchen
  • 17 Jahre Erfahrung, davon alleine 10 Jahre Erfahrung in Chile
  •  7 in Chile entwickelten Photovoltaik/Windkraft-Standorte erfolgreich veräußert

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